Datum und zeit

Der CSD Weiden wird am 18.07.2026 stattfinden.

Demostart

Wir starten dieses Jahr um 15:00 am JUZ Weiden.

CSD Finale

Das Finale wird um 16:15 am JUZ Weiden stattfinden.

CSD Aftershowparty

Um 18:45 startet die Aftershow-Party im JUZ Weiden. Der Eintritt ist kostenfrei.

CSD Weiden

Der CSD Weiden ist ein gemeinsames Projekt von Kunterbunt Amberg und dem Linkswerk Weiden. Unser Ziel: Queere Sichtbarkeit in Weiden / Nordoberpfalz.

Zusammen mit Partner:innen, werden wir auch 2026 wieder ein tolles Programm für euch zusammen stellen. Auf der Webseite und unseren Social Media Kanälen findet ihr mehr Informationen.

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Start & Route

Wir starten um 15 Uhr am Jugendzentrum Weiden mit einer kürzen Begrüßung und werden danach in den Demozug starten. Jener hat die folgende Route: 

JUZ – Schweigerstraße – Frauenrichter Straße – Bahnhofstraße – Max-Reger-Straße – Weißenburgerstraße – Sedanstraße – Adolf-Kolping-Platz – Christian-Seltmann-Straße – Sintzelstraße – JUZ.

Am Ende des Zuges gibt es einen ruhigen Block. Dort wird keine Musik gespielt und ist entsprechend ruhig angedacht. Zudem soll der Block ermöglichen mehr Platz zu haben als Mensch.

Finale & Aftershow

Mit der Rückkehr des Demozuges um 16:15 startet unser CSD Finale. Dort erwarten euch verschiedene Infostände, ein Awareness-Team und ein buntes Bühnenprogramm. Neben Reden und einer Podiumsdiskussion erwarten euch die Künstler:innen Consens und Jate.

Bei der Aftershow-Party (planmäßiger Start 18:45) wird ebenfalls ein Awareness-Team zur Verfügung stehen. Dort erwarten euch Bixxn, Radiant Blue und die DJane Nature Crab.


Queer must stand together – No LGB without the T

Im Jahr 2026 finden die CSDs Amberg, Schwandorf und Weiden unter dem Motto „ Queer must stand together – No LGB without the T“ statt. Aus dem Motto geht die inhaltliche Auseinandersetzung eindeutig hervor. Dieses Jahr sollen die Lebensrealitäten von trans*inter* und nicht-binären Menschen (nachfolgend als TINQ zusammengefasst) im Vordergrund stehen.

Der zweite Teil des Mottos ist dabei eine Anspielung auf die „ LGB without the T“ -Bewegung in den USA. Jene versucht, Begriffe wie Queer, LGBTQ+ und LSBTIQ+ um die Repräsentation von Trans– und Intergeschlechtlichkeit sowie Nichtbinarität zu berauben.

TINQ-Personen sind noch stärker als andere queere Personen mit Vorurteilen und Hass konfrontiert. Die Hay-Studie des bayerischen Jugendrings zeigt, dass sich das Wohlbefinden von 78,7% der jungen TINQ-Personen in einem kritischen Bereich befindet. 72,7% der jungen TINQ-Personen gaben an, dass ihre Identität in Frage gestellt wurde, 71,5% berichteten, dass gezielt falsche Begriffe und Namen für sie verwendet werden. 54,9% hatten Beschimpfungen und Beleidigungen erlebt. Das hat sich auch bei Diskussionen zum SBGG gezeigt, während welcher einige Parteien vorallem trans* Frauen Pädophilie, Spannertum und weiteres Fehlverhalten unterstellten.